Worauf du achten solltest
Eine Glasdusche ist für viele das Highlight im Bad: klar, modern, pflegeleicht und richtig geplant auch über viele Jahre schön anzusehen.
Damit das klappt, reicht „irgendeine“ Duschabtrennung von der Stange meistens nicht – vor allem, wenn der Raum verwinkelt ist, Dachschrägen hat oder du dir eine besonders komfortable Lösung wünschst.
In diesem Artikel zeige ich dir, worauf du bei einer Glasdusche als Maßanfertigung achten solltest: von der Planung über das Aufmaß bis zu Glasarten, Beschlägen und Pflege.
Wenn du dir schon sicher bist, dass eine Glasdusche zu deinem Bad passt, findest du auf unserer Seite Glasduschen & Duschkabinen einen Überblick über unsere Leistungen, Beispiele aus der Praxis und die wichtigsten Infos zur Zusammenarbeit.
1. Warum sich eine Glasdusche nach Maß lohnt
Eine maßgefertigte Glasdusche hat gleich mehrere Vorteile:
- Sie passt wirklich zu deinem Bad
Nische, Ecke, Dachschräge, etwas schiefe Wände – mit Maßanfertigung ist das alles kein Problem. - Mehr Licht & Raumgefühl
Klare Glasflächen lassen dein Bad größer und heller wirken, selbst in kleinen Räumen. - Weniger „Notlösungen“
Keine schiefen Profile, keine riesigen Silikonfugen, kein Duschvorhang, der irgendwo dazwischengedrückt wurde. - Langlebig & wertig
Hochwertige Gläser und Beschläge halten viele Jahre – und steigern den Wert deines Badezimmers.
Gerade, wenn du dein Bad nicht alle paar Jahre neu machen willst, lohnt es sich, hier einmal richtig zu planen.
2. Planung: Was du dir vorab überlegen solltest
Bevor es ans konkrete Aufmaß geht, helfen ein paar grundsätzliche Überlegungen.
Du musst nicht alles im Detail entscheiden – vieles klären wir als Glaserei gemeinsam mit dir – aber es hilft, wenn du ein Gefühl dafür hast.
2.1 Wie viel Platz ist vorhanden?
- Wie groß ist dein Bad ungefähr?
- Wo stehen Waschbecken, WC, Heizung, Fenster?
- Gibt es Dachschrägen oder Vorsprünge?
Ein einfacher Handy-Foto-Rundgang und eine grobe Skizze (mit ein paar Maßen) reichen oft schon als Grundlage für ein erstes Gespräch.
2.2 Wo soll die Dusche stehen?
Typische Varianten:
- Nischendusche – zwischen drei Wänden, nur die Frontseite ist aus Glas
- Eckdusche – zwei Seiten Glas, zwei Wände
- Walk-In – offener Einstieg, meist eine oder zwei Glaswände
- Lösung unter der Dachschräge – Glas wird an die Schräge angepasst
Je nachdem, wo die Dusche steht, ändern sich Glasgrößen, Türart und Beschlagswahl.

2.3 Wie möchtest du einsteigen?
Denke an den Alltag:
- Reicht dir ein schmaler Einstieg, oder möchtest du bequem mit Kind o. Ä. mit in die Dusche?
- Soll die Dusche eher barrierearm sein (z. B. bodengleich, ohne hohe Kante)?
Hier schauen wir auch, wie sich die Tür öffnet, ohne an Möbel oder Heizkörper zu stoßen.
2.4 Welche Türart passt zu dir?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, z. B.:
- Drehtür nach außen – klassisch, braucht aber Platz vor der Dusche
- Pendeltür – schwenkt nach innen und außen, sehr komfortabel
- Schiebetür – spart Platz, ideal bei engen Bädern
- Walk-In ohne Tür – offen, reduziert, leicht zu reinigen
Die richtige Türart hängt vom Grundriss und deinem Komfortwunsch ab.
2.5 Bodensituation: Fliese oder Duschwanne?
- Geflieste Duschfläche (bodengleich)
Sehr modern, super bei barrierearmen Bädern. Wichtig: ein gutes Gefälle und ein passender Ablauf. - Duschwanne
Gibt es in flach und extra-flach, oft mit rutschhemmender Oberfläche. Praktisch, wenn der Bodenaufbau bestimmte Vorgaben hat.
Für die Glasplanung ist wichtig, wie hoch der fertige Boden/die Wanne ist – darum gehört das Thema immer mit auf den Tisch.
3. Aufmaß: So läuft es mit einer Fach-Glaserei
Bei einer Maßanfertigung ist das Aufmaß einer der wichtigsten Schritte.
Typischer Ablauf:
- Vor-Ort-Termin
Wir schauen uns dein Bad an, prüfen Wände, Boden, eventuelle Schrägen und Besonderheiten. - Exakte Messung
Wände sind selten 100 % gerade – das berücksichtigen wir beim Aufmaß, damit das Glas später perfekt sitzt. - Besprechung der Details
Türanschlag, Griffhöhe, Glasart, Profil- oder rahmenlose Lösung, Dichtprofile, eventuelle Ausschnitte (z. B. für Vorsprünge). - Angebot & Freigabe
Du bekommst eine genaue Planung und ein Angebot. Nach deiner Freigabe geht das Ganze in die Fertigung. - Montage
Die Glasdusche wird vor Ort eingebaut, ausgerichtet und abgedichtet. Du bekommst Hinweise zur ersten Reinigung und Pflege.
Der Vorteil: Du musst keine „Pi-mal-Daumen“-Maße abgeben, sondern kannst dich auf ein fachgerechtes Aufmaß verlassen.
4. Glasarten & Oberflächen – welche bei uns zum Einsatz kommt
Bei unseren Glasduschen verwenden wir ausschließlich ESG (Einscheibensicherheitsglas) – ein spezielles Sicherheitsglas, das für den täglichen Einsatz im Bad ideal geeignet ist.
4.1 ESG – das Glas für deine Dusche
ESG (Einscheibensicherheitsglas)
– wird in einem speziellen Verfahren gehärtet
– ist deutlich widerstandsfähiger als normales Glas
– zerfällt im Extremfall in viele kleine, stumpfkantige Stücke
– das reduziert das Verletzungsrisiko deutlich
Für private Bäder ist ESG die bewährte und sichere Lösung, die wir seit Jahren im Einsatz haben.
4.2 Klarglas – unser Standard
In den meisten Projekten setzen wir auf Klarglas:
- lässt dein Bad größer & heller wirken
- zeigt schöne Fliesen, Nischen und Armaturen
- passt zu jedem Einrichtungsstil – von schlicht bis luxuriös
Gerade in kleineren Bädern ist Klarglas ideal, weil keine zusätzlichen „Barrieren“ entstehen und der Raum nicht optisch verkleinert wird.

4.3 Satiniertes Glas – für mehr Sichtschutz
Auf Wunsch planen wir deine Glasdusche auch mit satiniertem Glas oder satinierten Teilbereichen:
- die Glasfläche wirkt milchig und lässt Konturen nur angedeutet erkennen
- ideal, wenn das Bad von mehreren Personen gleichzeitig genutzt wird
- kombiniert Sichtschutz mit einem modernen, ruhigen Look
Beliebt sind z. B. Sichtschutzbänder im mittleren Bereich der Dusche – oben und unten bleibt das Glas klar, dazwischen schützt ein satinierter Streifen.
4.4 Easy-Clean-Beschichtung
Auf Wunsch statten wir dein ESG-Glas mit einer Pflegebeschichtung aus. Diese sorgt dafür, dass Wasser besser abperlt und sich Kalk und Schmutz nicht so leicht festsetzen.
Sie ersetzt keine Reinigung, macht sie aber deutlich einfacher – besonders bei hartem Wasser.
5. Beschläge, Profile & Griffe – kleine Teile, große Wirkung
Beschläge sind nicht nur Technik, sondern auch Design-Elemente.
5.1 Beschläge & Profile
- Scharniere
– wichtig für Drehtüren/Pendeltüren
– gibt es in verschiedenen Oberflächen (z. B. Chrom, Edelstahl-Optik, Schwarz) - Wandprofile
– nehmen leichte Schiefheiten der Wand auf
– wirken etwas „rahmiger“, dafür sehr praktisch - Klemm- und Stabilisationsstangen
– sorgen für Stabilität bei großen Glasflächen
– können optisch betont werden (z. B. in Schwarz für einen „Industrial“-Look)
Ob eher rahmenlos, mit dezenten Profilen oder bewusst sichtbaren Beschlägen – das richtet sich nach deinem Stil und der baulichen Situation.
5.2 Griffe & Knöpfe
Was du jeden Tag in der Hand hast, sollte gut in der Hand liegen:
- Stangengriff (vertikal)
- Knopfgriff
- Bügelgriff
Auch hier kannst du die Oberfläche auf deine Armaturen, Badmöbel oder den Gesamtstil abstimmen.
6. Pflege & Reinigung: So bleibt deine Glasdusche lange schön
Eine Glasdusche ist pflegeleicht – wenn du ein paar Dinge beachtest:
6.1 Nach dem Duschen
- Wasser mit einem Duschabzieher von den Glasflächen ziehen
- Bei starkem Wasserdampf kurz lüften, damit sich weniger Feuchtigkeit im Raum hält
Das dauert 1–2 Minuten und verlängert die Schönheit der Dusche deutlich.
6.2 Regelmäßige Reinigung
- Milde Badreiniger oder spezielle Glasreiniger verwenden
- Keine Scheuermilch, Metallspülschwämme oder aggressive Chemie – die können Glas, Beschichtung und Beschläge angreifen
- Dichtprofile und Silikonfugen gelegentlich mit einem weichen Tuch säubern
Bei beschichtetem Glas reicht oft ein sanfter Reiniger und ein weiches Tuch.

6.3 Kalkflecken vermeiden
Gerade in Regionen mit hartem Wasser (z. B. rund um Augsburg) lohnt es sich:
- nach dem Duschen kurz nachzuwischen
- bei Bedarf entkalkende, aber glasfreundliche Produkte zu verwenden
So bleibt deine Dusche lange klar und glänzend.
7. Typische Fehler – und wie du sie vermeidest
Zum Schluss noch ein paar Dinge, die wir in der Praxis immer wieder sehen:
- Dusche wird „zu klein“ geplant
– besser ein paar Zentimeter mehr Bewegungsfreiheit einplanen, wenn es der Grundriss zulässt - Tür kollidiert mit Heizkörper oder Möbeln
– frühzeitig überlegen, wohin die Tür öffnet
– oder direkt auf Schiebe-/Pendeltür setzen - Gefälle / Ablauf nicht mitgedacht
– bei bodengleichen Duschen ist die Abstimmung mit dem Installateur/Fliesenleger entscheidend - Billige Beschläge und Glasware
– verlieren schnell an Optik oder Funktion
– lieber auf hochwertige Komponenten und fachgerechte Montage setzen
Mit einer guten Planung und einer Glaserei, die Maßanfertigungen gewohnt ist, kannst du diese Punkte leicht umgehen.
Fazit: Deine Glasdusche als Maßanfertigung – ein Projekt, das sich lohnt
Eine Glasdusche nach Maß ist mehr als „nur“ eine Duschabtrennung:
Sie macht dein Bad heller, moderner und komfortabler – und begleitet dich viele Jahre im Alltag.
Wenn du bei Planung, Aufmaß, Glasart, Beschlägen und Pflege ein paar Punkte beachtest, bekommst du eine Lösung, die wirklich zu dir, deiner Familie und deinem Raum passt.
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